Das Ende der Reformpädagogik? Die Odenwaldschule auf dem Prüfstand

Ein lesenswertes Manuskript von Ulrich Herrmann

In dem Manuskript einer SWR-Radiosendung schaut Ulrich Herrmann noch einmal genau hin. Er macht deutlich, dass die Debatte um Missbrauch an Reformschulen auch den Aspekt gehabt haben könnte, ein pädagogisches Konzept zu beschädigen. Und gleichzeitig scheut sich der Autor nicht, einige Mängel und Nachlässigkeiten der Reformpädagogik aufzuzeigen.  Hier ein erstes Zitat und dann der Link zum Artikel:»Aber genau hier sitzt wieder das Problem: Wie gehen Lehrer und Lehrerinnen,
Erzieher und Erzieherinnen mit diesen Bedürfnissen um, die ja – das sollte nicht
übersehen werden – auch ihre eigenen sind bzw. sein können? Wo konnten sie dies
lernen? In ihrer Ausbildung jedenfalls nicht, schulinterne Fortbildungen dazu gibt es
nicht, und Supervisions- und Balint-Gruppen sind in Schulen seltene Ausnahmen.
Unsere öffentlichen Schulen haben auf dem Papier zwar einen Erziehungs- und
Bildungsauftrag, aber die Bildung der Bildungsbeauftragten wird vollkommen
vernachlässigt. Dies gehört auf den Prüfstand und nicht die Reformpädagogik oder
das Konzept des Landerziehungsheims.«

Ullrich Herrman zu Missbrauch und Reformpädagogik

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