Seit den 1990er Jahren ist die Bertelsmannstiftung in der Öffentlichkeit präsent. Sie gibt sich als unermüdliche Beobachterin des Bildungswesens, des Gesundheitswesens. Die soziale Lage und die Entwicklung von Organisationen und Gesellschaft sind ihr Steckenpferd. „Das sind doch gute Menschen und wichtige Informationen“, möchte man sagen. Stimmt. Wenn da nicht der Fakt wäre, dass die Stiftung sehr wesentlich dazu beigetragen hat, dass die Lage so miserabel ist, wie sie in ihren Monitorings beschrieben wird.
Dankenswerter Weise hat Ralf Wurzbacher diese Heuchelei noch einmal hervorgeholt. Vielleicht ein Impuls für Berufsverbände, wenn sie die Lage im Bildungswesen analysieren?