Mit einem großen Wort Mängelverwaltung und Marktorientierung verbergen

Der Bildungscoach

Die Hertie-Stiftung tut Gutes. Sie richtet Stellen für so genannte Bildungsoaches ein. Sie sollen Schülerinnen und Schülern mit Benachteiligungen über mehrere Jahre dabei behilflich sein, berufliche Ausbildungen zu bewältigen. Thomas Strehle ist allerdings skeptisch, ob da so viel Gutes getan wird. Der Autor setzt sich mit der Aushöhlung des Bildungsbegriffs auseinander und seiner Ersetzung durch „Kompetenzorientierung, Standardisierung, Evaluation und Qualitätskontrolle“.

Zum einen ist die Aufgabe: „Der Bildungs-Coach fördert und koordiniert bei den Teilnehmern die Persönlichkeitsentwicklung und die Fähigkeit, eine Ausbildung zu finden und diese auch zu beenden. Zum anderen merkt der Autor an: „Das Subjekt wird zwar zum Ausgangspunkt aller Bildungsanstrengungen, die der Coach unternimmt, doch steht das Ziel von vornherein fest: die Schüler sollen am Ende berufsfähig sein, alles andere ist nicht von Belang. Die Funktionstüchtigkeit der Jugendlichen im Arbeitsleben sicherzustellen, ist der eigentliche Mittelpunkt des Konzepts.“

Der Autor bemängelt auch, dass der anpruchsvolle Begriff der Bildung benutzt wird, wo es tatsächlich reine Marktkompatibiliät und um Tranings geht.

Hier geht’s zum Artikel von Thomas Strehle: Bildungscoach

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