Schulen immer abhängiger von der Wirtschaft

Schule ist noch dem Allgemeinwohl verpflichtet. Der Staat soll der Sachwalter des Allgemeinwohls sein. Mit dem wachsenden Einfluss der Bertelsmann-Stiftung, die dem Konzept des Neoliberalismus folgt und nur vermeintlich gemeinnützig ist, stattdessen aber den Ruf des heimlichen Bundesbildungsministeriums hat, ist das Prinzip der staatlichen Verantwortung schon seit einigen Jahren in Auflösung begriffen.

Wo die Bertelsmann-Stiftung seit Jahren die eigenen Geschäfts- und Unternehmensideen beackert, wollen auch andere Akteure ihre Felder bestellen. Die konsequente staatliche Unterfinanzierung des Schulwesens über viele Jahre hinweg, die Straffung durch Normen und Standards und fehlende Spielräume für ernsthafte pädagogische Entwicklung macht die Schule anfällig für Übernahmen durch die Wirtschaft. Die Bildungspolitik der letzten 20 Jahre hat diese Übernahme möglich gemacht.

Schwäche der Schule ist Stärke der Wirtschaftlobbyisten

Studie zum Wirtschaftslobbyismus an Schulen

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