Die gemobbte Gesamtschule und falsche Vergleiche

Ein erheblicher Teil schulpsychologischer Kapazität wird durch die Kollateralschäden des vielgliedrigen Schulsystem absorbiert. Ängste und Positionskämpfe, Empfehlungen der Lehrkräfte, die die real existierenden Benachteiligungsmechanismen des Gymnasiums zur Grundlage haben binden nicht selten die Ressourcen schulpsychologischer Dienste. Mit einer echten Gesamtschule wäre das nicht passiert. Valentin Merkelbach stellt die Leistungen dieser Schulform ins Licht – und wirft damit die Frage auf, ob das Zwei-Säulen System, das uns in einigen Bundesländern erwartet, ein wirklicher Fortschritt ist. Gemobbte Gesamtschule

„Die verstärkte Zustimmung von Eltern zur Gesamtschule, die seit Jahren zu beobachten ist und in einem engen Zusammenhang steht mit dem Niedergang der Hauptschule, erfährt durch das Gymnasium einen weiteren Attraktivitätsschub. Seit die Bundesländer begonnen haben, die Gymnasialzeit in der Sekundarstufe I auf fünf Jahre zu verkürzen, wird die Gesamtschule auch für bislang gymnasial orientierte Eltern akzeptabel. Hat die Gesamtschule, also nur an Akzeptanz gewonnen, weil andere Schulformen an Zustimmung eingebüßt haben?“

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