Wie Bildung und der Rest in den Abgrund gespart werden

Warum Sparen gefährlich und die schwäbische Hausfrau in diesem Fall kein gutes Beispiel ist

Auszug aus einem Artikel der Nachdenkseiten vom 11.6.2010. (Hier der Link zum ganzen Text: (Quelle: Nachdenkseiten):

Ein Gastwirt beklagt sich über weniger Umsatz und immer weniger Gäste. Seine Finanzen sind nicht in Ordnung, er muss sparen. Das meint er zumindest. Er beschließt also als erstes, dass er seine Tische weniger dekorieren wird, Kerzen und Tischdecken kosten nur unnötig Geld. Die Folge ist weniger Gemütlichkeit, weshalb noch weniger Gäste kommen und der Umsatz weiter einbricht.
Weil er immer weniger Geld zur Verfügung hat, beschließt er die Heizung herunter zu regeln. Das bringt sicher eine große jährliche Ersparnis (Grotesk: passt ja zur aktuell geplanten Streichung des Heizkostenzuschusses, vermutlich will Merkel damit die Pulloverindustrie fördern). Die Folge ist leider, dass den letzten treuen Stammgästen zu kalt wird. Sie bleiben lieber daheim, weshalb der Wirt mittlerweile fast gar keine Umsätze mehr macht.
Nun ist es soweit, dass der Wirt seinen Koch und seine Servicekraft entlassen muss. In der Folge bleibt auch noch die seltene Laufkundschaft aus, denn schließlich kann er keine warmen Gerichte mehr anbieten. Das Ende vom Lied ist, dass der Wirt sein Gasthaus zu sperren muss. Er hat sich zu Tode gespart.

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