Geht die „Empirische Bildungsforschung“ ihrem Ende entgegen?

Andreas Gruschka hat an der so genannten Empirischen Bildungsforschung jahrelang kritisiert, dass diese die Mikroprozesse des Lernens und Lehrens ignoriert beziehungsweise zum tatsächlichen Problemverstehen des Unterrichtens kaum etwas beiträgt. Und damit auch nicht zur Lösung. Gruschka selbst ist den subjektiven Lernprozessen akribisch auf die Spur gekommen – ohne das Getöse der großen Untersuchungen „um PISA herum“.

Die Gründung einer Organisation der Empirischen Bildungsforschung deutet er nicht als besondere Stärke. Vielmehr sieht er sie im Niedergang begriffen. Nicht zuletzt deshalb, weil sich bei den staatlichen, neoliberalen Abnehmern der Forschungsergebnisse Zweifel durchsetzten über die Relevanz der Forschungsergebnisse. Seine Position ist nachzulesen beim Forum Kritische Pädagogik und hier als pdf

Nicht zuletzt ist der Artikel lesenswert, weil er sich mit dem Bildungsforscher Baumert auseinandersetzt

Ein Gedanke zu „Geht die „Empirische Bildungsforschung“ ihrem Ende entgegen?“

  1. Hallo Jürgen,
    Danke für deine interessanten Hinweise!
    Gruschkas Apologie einer „eminenzbasierten“ (Herbert Schwetz) Erziehungs-„Wissenschaft“ findet sich logischerweise auch auf den Seiten des Philologenverbandes…
    Gruß Michael

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