Zwanzig Jahre Salamanca-Erklärung

Sie brachte uns die Inklusion

Nein. Sie hätte sie uns bringen können, wenn … Sie brachte sie uns  nicht. Sie brachte uns eine Verfeinerung des selektiven Schulsystems in Deutschland. Und damit eine Zunahme von Widersprüche und Unhaltbarkeiten.

Brigitte Schumann beschreibt das näher

über forum-kritische-paedagogik.de

Ein Gedanke zu „Zwanzig Jahre Salamanca-Erklärung“

  1. Hat dies auf Foerderplanet.de rebloggt und kommentierte:
    Eine Seite, garniert mit einem hübschen Adorno-Zitat. Wer sich ein wenig mit Adorno befasst und in seine Schriften hineindenkt, kann sich des Eindrucks nicht erwehren, als würden bei der gängigen Inklusions-Folklore einige wichtige Dimensionen vernachlässigt. Der Mensch mit Behinderung ist einerseits auf der Ebene des Tauschwerts beeinträchtigt. Gebrauchswerte zu setzen fällt ihm auch schwer. Sich ein Stück weit vom Wertgesetz zu emanzipieren wäre ein Zugewinn an Humanität. Dafür müsste die Gesellschaft aber die ihr innewohnende Ungleichheit zunächst einmal reflektieren können, was nicht eine Dekategorisierung, also eine Vernebelung der Begriffe, sondern den Versuch, die Verhältnisse auf den Begriff zu bringen, voraussetzen würde.

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