Über die Nützlichkeit einer vernehmbaren Minderheit

Es gibt eine gar nicht so kleine Anzahl von Menschen – seien sie geimpft oder ungeimpft –, die Zweifel an den Maßnahmen der Regierungen zu Corona haben. Alerdings schweigen sie in der Öffentlichkeit. Sie bedauern, dass ja niemand etwas „dagegen“ sage – oder viel zu wenige. Das Schweigen scheint also das Schweigen zu verstärken.

Andererseits zeigen aber Untersuchungen, dass eine vernehmbare, abweichende Stimme das ganze Schweigearrangement ins Wanken bringen kann. Georg Lind zeigt das hier.

Und um so mehr verdient der Mut Joshua Kimmichs Anerkennung und Unterstützung, wenn er sich zum Thema Impfen „erwartungswidrig“ äußert. Und damit einen Shitstorm Regierungsbeamten und Medien riskiert. Wenn die private und persönliche Haltung eines Fußballspielers Regierungsbeamte und Medien wie eine Meute über diesen Menschen herfallen lässt, könnte das auch für die Zerbrechlichkeit des regierungsamtlichen Maßnahmengebäudes sprechen.

Nebenbei bemerkt handelt es sich wohl weniger um einen Fall Kimmich als um einen Fall von Stillosigkeit und Drohgebärden bei den Hütern von Freiheit und Menschenrechten.

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