Der Kampf um Demokratie und die eigene Angst


Die Schulministerin für NRW, Dorothee Feller, ruft in der Neuen Westfälischen dazu auf, dass Lehrer und Lehrerinnen, am besten mit ihren Schülerinnen und Schülern, zu Demos gegen rechts, gegen Rechtsextremismus, gegen Demokratiefeinde gehen sollen. Offensichtlich soll dieses Nudging, dieses Anstubsen und Schubsen Lehrer und Schüler in eine regierungsgenehme Richtung zu drängen. Von selbst kämen sie wohl nicht darauf, in eigener, freier und urteilsfähiger Entscheidungskraft zu Demonstrationen zu gehen, könnte man meinen.

Die Ministerin will sich an die Spitze einer Bewegung stellen, sie selbst habe kürzich an einer Demonstration teilgenommen, berichtet sie. Gutes bewirken, wo doch sonst so wenig gelingt, Wählerstimmen verloren zu gehen drohen, der Sinn und Zweck vieler politischer Entscheidungen so schlecht kommunizierbar erscheinen, die Menschen also einfach nicht begreifen wollen, wie gut die Regierenden es doch meinen.

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Raus aus der unreflektierten Digitalisierung

Dänemark und andere skandinavische Länder wollen die Dichte und (Fast-) Auschließlichkeit digitaler Arbeitsmaterialien zurückfahren. Dazu gibt es hier einen Artikel aus der Süddeutschen und einen Tagungshinweis (Mitte April) der Gesellschaft für Bildung und Wissen.

Beim BDP war „Digitalisierung“ hier schon einmal Thema (Februar 2023). Von der Sektion Schulpsychologie habe ich auf der Website keine Stellungnahme gefunden. Dem Anschein nach hat Digitalisierung vermutlich überwiegend im Zusammenhang mit Datenschutz und dem Gesundheitswesen eine Rolle gespielt.

Sehr ablehnend gegenüber der bisherigen Praxis hat sich die Verbraucherschutzorganisation „Diagnose: Funk“ positioniert. Sie weist auf die Folgen von Strahlung, von Bewegungsmangel und auf schädliche Folgen für die Augengesundheit hin.