Von der Bildung zu Education-Angeboten

Bildung als Geschäft

„Wolfgang Lieb: Dass die OECD als eine der Marktwirtschaft und dem Wettbewerb verpflichtete Organisation sich auch in die Bildungspolitik einmischt, ist legitim. Schlimm wird es erst, wenn eine solche Organisation ohne demokratische Legitimation und vor allem ohne, dass dies in einem offenen Dialog mit Bildungsexperten der jeweiligen Länder erfolgt, ihre undurchschaubaren und selbstgesetzten normativen Ansprüche auf internationaler Ebene bildungspolitisch durchsetzen kann. Die OECD hat mit PISA ein didaktisches und bildungstheoretisches Kompetenz-Konzept international durchgesetzt, das rein funktionale Fähigkeiten misst, nämlich die Anpassungsfähigkeit an den ökonomischen Bedarf. Nicht mehr die demokratisch und diskursiv entwickelten Richtlinien für die Bildungsinhalte an den Schulen, sondern der Wettbewerb um die Rangplätze beim PISA-Test wird so zum Maßstab für den Bildungserfolg.“ Hier geht es zum vollständigen Artikel.

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