Soziales Leid in individuelles Scheitern und Krankheit verwandeln

Passend zum vorangehenden Beitrag schreibt Götz Eisenberg auf den Nachdenkseiten darüber, wie psychosoziale Helfer/innen dazu beitragen, soziale Konflikte zu individualisieren oder in individuelle Krankheit („Medizinisierung“) zu verwandeln. Stattdessen regt er dazu an, die „unbewusst-psychosomatische Revolte auf den „politischen Begriff“ zu bringen und in bewussten Widerstand zu transformieren“.

Ein Thema, das auch die Beschäftigten im Bildungsbereich angeht. Allerdings wird darüber kaum diskutiert und die Fach- und Berufsverbände schweigen überwiegend – ganz im Gegensatz zu den hohen Ansprüchen, die die Fachfrau und der Fachmann für die eigene Ethik in Anschlag bringt.

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