ReBBz erneuern, Inklusion vom Kopf auf die Beine stellen

Eine schöne Überraschung

Dass die Praxis der Inklusion und der ReBBz (Regionale Bildungs- und Beratungszentren) in Hamburg äußerst fragwürdig ist, pfeifen die Spatzen von den Dächern. Das wurde auf dieser Seite schon oft festgestellt. Die Hermetik aus Angst, Ohnmacht, Laufenlassen bei den Beschäftigten und aus entschlossenem Durchsteuerungswillen bei Schulsenator Rabe hat jedoch bisher eine offene Debatte verhindert.  Nun gibt es – endlich – möchte man sagen, eine Wortmeldung, die Bewegung in die erstarrten und hoffnungslosen Verhältnissen bringen könnte – vorausgesetzt, die Lehrer/innen und Mitarbeiter/innen in den ReBBz ziehen mit. 

Zu Wort gemeldet hat sich der VIHS, Verband Integration an Hamburger Schulen e.V.

Unter anderem fordert der Verband, dass die Beratungsabteilungen mit der Logik steuernder Funktionen und einer quasi-Vorgesetztenfunktion zu brechen hätten. Nicht zuletzt ist es diese steuernde Funktion, die – jedem professionellen Beratungsverständnis von ergebnisoffener, verschwiegener Beratung Hohn sprechend – schon auf Personalversammlungen im Vorfeld der Gründung der ReBBz Kritik der Berater/innen auf sich gezogen hatte.

Der Forderungskatalog des Verbands wird von ihm selbst nicht als „fertig“ verstanden. Der Beratungsbegriff und die Adressaten von Beratung können sicherlich noch präziser gefasst werden. Gerade deshalb sollten sich Schulpsycholog/inn/en und professionelle Berater/innen an der Vervollständigungsarbeit beteiligen.

 

 

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