Nachhilfe in Methodenlehre und Statistik

Am Beginn meines Psychologiestudium standen sehr, sehr trockene Statistikkurse. Im zweiten Teil des Studiums war Statistik u. a. wichtig geworden, um die Qualität und Aussagekraft von Studien und Untersuchungsdesigns einschätzen zu können. Auch wenn ich von mir nicht behaupten kann, ich sei ein Freund der Statistik geworden, so ist doch so viel hängengeblieben: Bleibe wachsam, stelle Fragen, lass dich beraten. Statistik kann auch ein Instrument der Manipulation sein. Die Unstatistik des Monats zeigt das sehr schön. (Und natürlich gilt es auch hier, aufmerksam zu bleiben: worüber man keine Daten hat, kann man auch keine statistischen Aussagen machen, wenn ich es richtig sehe).

Datenqualität offenlegen und diskutieren

Umso verblüffter war ich, als ich schon am Beginn der Pandemie einen verzerrenden „Datensalat“ serviert bekam. Mein Eindruck: So hätte ich nie mein Diplom bekommen. Wie konnte es sein, dass Medien und Institute, die doch mit versierten Fachleuten ausgestattet sind, das durchgehen lassen?

Hier berichtet Norbert Häring von weiteren methodisch-statistischen Schwachstellen. Wem nützt es, wenn die Qualitätsmedien das durchgehen lassen und wenn die Verlässlichkeit der Daten nicht offengelegt wird?

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