habe ich einen Downloadbereich für meine Broschüren und Bücher zurechtgefrickelt. Uff. Sie sind jetzt (als pdf) gratis zu haben. In der rechten Seitenleiste ist er zu besichtigen. Alles was wichtig ist, kann dort nachgelesen werden.
Autor: Redaktion
Sorry, da ist in den letzten 30 Jahren was falsch gelaufen
In der FAZ können wir nun etwas über
die Risiken der Ungleichheit lesen.
Jetzt brauchen wir nur noch die Investitionen in Bildung: Schulgebäude, Personal, Konzepte, die Persönlichkeitsentwicklung und sozialen Zusammenhalt stärken
Schräge Verteilung
Aufklärung, wie der Kuchen aufgeteilt werden könnte
Die Ungleichheit ist Menschenwerk,
von wenigen gewollt – und durchgesetzt. Sie ist kein Wetterphänomen
Fremdheit, Angst und Neugier
Bildung schafft Mittel, das Fremde zu interpretieren und mit ihm umzugehen
Spielräume der »Machtunterworfenen« im unwirtlichen Gelände der Beratung (II)
Die Zeit für Alternativen ist reif – die Menschen sind am Ende
Was ich im vorangehenden Beitrag geschildert habe, sind Folgen des unternehmerischen Denkens, wie es in Folge der neoliberalen Wende – Derugulierung, Privatisierung, Kürzung, Konkurrenz – zur Doktrin wurde. Damit machte man die Welterklärung und -gestaltung einfach. Alles Handeln und Gestalten geschehe dann effektiv, wenn man es in die Form eines Geschäfts, eines Deals, also einer Ware brachte. Dieses Schmalspurdenken ist nur dann eine Lösung, wenn man die Wirklichkeit ignoriert. Also ist es keine echte Lösung. Auch dann nicht, wenn man versucht, die Wirklichkeit an den Glauben/die Theorie anzupassen. Ich erspare es mir hier, das weiter auszuführen.
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Spielräume der »Machtunterworfenen« im unwirtlichen Gelände der Beratung (I)
Die Lage der Beratung in Hamburg ist seit mehreren Jahren beunruhigend. Weil es mich so beunruhigt, habe das hier noch einmal aufgeschrieben. Im nächsten Beitrag widme ich mich der Frage, ob es Anlass zur Hoffnung gibt, dass die Lage sich bessern könnte. Hoffnung ist da. Wir müssen etwas dazutun und nicht nur Zuschauer/innen sein.
Ein Politiker muss heutzutage den Eindruck vermitteln können, er habe Lage und Laden im Griff. Er oder sie hat es in Vorwahl- und Wahlzeiten so versprochen. Er (oder sie) orientiert sich an den attraktiven und attraktiv gemachten Leitbildern und Führungskonzepten. Einzelpersonen werden idealisiert, ihnen sollen wir uns anvertrauen (gab’s das nicht schon mal – mit wenig überzeugendem Ausgang?). »Wer Leitung bestellt, bekommt sie auch«. Und soll sich hinterher nicht beklagen. So oder so ähnlich die Botschaft des Hamburger Bürgermeisters Olaf Scholz.
Einer seiner getreuesten Gefolgsleute ist der Schulsenator Ties Rabe. Damit müssen wir leben. Getreu seinem Führungsverständnis müssen zwei bis drei zentrale schulische Problemfelder bearbeitet und zum Erfolg geführt werden. Sie müssen so durchgearbeitet herauskommen, dass sie dem Versprechen gemäß sind: Alles im Griff.
Ranking ist kein Entwicklungsmotor
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Hamburg verfeinert die Ordnungsfunktion des Staates
Aufregend ist schon die Sprache. Einen »dienstherreneigenen Studiengang« will sich Rot-Grün in Hamburg verschaffen. Offensichtlich funktionierten die bisher ausgebildeten Sozialarbeiter/innen nicht wie gewünscht. Zu vermuten ist, dass die Behörden sich von staatsnah ausgebildeten und sozialisierten Beschäftigten ein störungsfreies oder störungsarmes Verwalten versprechen. Sie werden die Kultur staatlichen Helfens besser verstehen als die zwischen Helfen und Verstehen einerseits und staatlicher Steuerung irrlichternden Beschäftigten.
Befreit die Ideologie der Optimierung von einer Erörterung ethischer Fragen?
Schiefe Ebenen oder alles im Lot?
Wohl keine Psychologin, kein Psychologe, kein Berater, keine Beraterin im Arbeitsgebiet der sozialwissenschaftlich fundierten Beratung würde vermutlich sagen, dass es ethischer Grundlagen in der Beratungsarbeit nicht bedürfe.
Wenn man sich anschaut, wie häufig und wie intensiv ethische Grundlagen der Beratungsarbeit diskutiert oder gar schriftlich behandelt werden, könnte man zu dem Schluss gelangen, es bestünden überhaupt keine Probleme, es gebe keinen Anlass zur Sorge. Dass dem nicht so ist, will ich weiter unten kurz darlegen.
Vermutlich hat die Abwesenheit ethischer Debatten damit zu tun, dass wir es gewohnt sind, ethische Dilemmata oder Konflikte in Verbindung mit den Monstrositäten des Nationalsozialismus oder der Stasi zu sehen; deren Charakter des Einmaligen und Vergangenen wird zudem in der Regel betont – und damit wird, beabsichtigt oder nicht, hervorgehoben, wie gut und gerecht es doch bei uns zugehe. Tatsächlich: So geht es bei uns nicht zu.
Dabei wird gern übersehen, dass es „damals“ „schiefe Ebenen“ gab, die man nicht als Beginn einer rasenden Talfahrt sehen wollte. Wegschauen, Gelegenheit der Karriere, Glaube an Technik und Vermessbarkeit des Menschen ergaben eine Melange, die in die Inhumanität führte. Schließlich gab es kein Halten mehr. Jede Gegenwehr schien zwecklos oder lebensgefährlich.
Täterprofile. Zwei starke Veröffentlichungen von Hans-Peter de Lorent
In kleinem Maßstab habe ich das mit der Geschichte von Hans Lämmermann, dem Mann der als erster Schulpsychologe Deutschlands gilt, herauszuarbeiten versucht. Sehr viel präziser und fundamentaler gelingt es Hans-Peter de Lorent Motive, Verirrungen und Verführungen wichtiger Personen zu beschreiben. Er hat zwei (im wahrsten Sinne des Wortes) schwere Bände mit »Täterprofilen« bei der Landeszentrale für politische Bildung, Hamburg, herausgebracht. Auf jeweils fast 900 Seiten schildert der Autor Lebenswege und Entscheidungen von „Tätern“.
• Band 1: Täterprofile: Die Verantwortlichen im Hamburger Bildungswesen unterm Hakenkreuz, Hamburg 2016
• Und Band 2: Täterprofile: Die Verantwortlichen im Hamburger Bildungswesen unterm Hakenkreuz und in der Zeit nach 1945, Hamburg 2017
Im zweiten Band sind zwei Personen vertreten, die von psychologischem Interesse sind, die bundesweit bekannt waren und Einfluss hatten. Da ist Walter Bärsch, der unter anderem die Hamburger Schülerhilfe leitete, Professor der Erziehungswissenschaften und hoch angesehen war. Und da ist von Professor Peter R. Hofstätter die Rede, bis 1968 tätig am psychologischen Institut der Universität Hamburg und Ziel studentischer Proteste in den 1960 er Jahren.
Beide Biografien und viele andere mehr in den zwei Bänden geben Anlass zu der Frage, wie die Voraussetzungen persönlicher, institutioneller und gesellschaftlicher Art sein mögen, um sich für den Weg der Inhumanität, des Wegschauens, der Liebedienerei und der Duckmäuserei zu entscheiden. Und was es so schwer macht, sich für einen humanen, demokratischen Weg zu entscheiden. Wie ist zu erkennen, dass eine abschüssige Bahn angelegt ist? Was kann Menschen widerstandsfähig machen und bereit, sich gegen erste Zeichen der Inhumanität zu wehren? Immer wieder führt das zu der Frage: Wie hätte ich mich verhalten? Wie wären meine Entscheidungen gewesen und wie ist es mit meiner Entscheidungsfähigkeit bestellt? Weiterlesen „Befreit die Ideologie der Optimierung von einer Erörterung ethischer Fragen?“
Regulieren, steuern, optimieren – ist das die Zukunft der Schulpsychologie?
Anmerkungen zur Emotionsregulation
Emotionsregulation. Das muss ein immenser Markt sein, wenn man sich den Auswurf zu Gemüte führt, der einem entgegenschwallt, gibt man den Begriff in die Suchmaschine ein. Der Zugriff aufs Subjekt treibt die Forscherinnen an. Nun im neuen Gewand und – vielleicht – mit noch größerer Präzision, in technischer, dem Anschein nach neutraler Redeweise. Weiterlesen „Regulieren, steuern, optimieren – ist das die Zukunft der Schulpsychologie?“
Hohes Kränkungspotenzial in Schulen, Universitäten, Hierarchien
Hier ein interessanter Beitrag vom Deutschlandfunk
Prüf doch mal, wie es in deiner Organisation und Institution aussieht
Plädoyer für Rückenstärkung
Vor einiger Zeit meldete sich das „Bündnis für humane Bildung“ zu WortWer seinerzeit unterschrieb erhielt vor ein paar Tagen die nachfolgende Mail. Wer noch nicht unterschrieb hat, sollte überlegen, ob er oder sie es nicht doch nachholen will. Hier die Ermunterungsmail von Herrn Lankau:
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Bedeutung und Gefährdung der Sinne im digitalen ZeitalterWEINZIRL J, LUTZKER P, HEUSSER P (2017) Die Publikation enthält u.a. die Artikel: TEUCHERT-NOODT, G: HÜBNER, E: |
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Kein Mensch lernt digital. Über den sinnvollen Einsatz neuer Medien im Unterricht.LANKAU, R (2017b) Die IT-Industrie hat die Bildung als Geschäftsfeld seit vielen Jahren auf der Agenda. Ralf Lankau entlarvt in diesem Buch die wirtschaftlichen Interessen der IT-Branche und ihrer Lobbyisten. Er beschreibt sowohl die wissenschaftlichen Grundlagen (Kybernetik, Behaviorismus) wie die technischen Rahmenbedingungen von Netzen und Cloud-Computing, bevor er konkrete Vorschläge für einen reflektierten und verantwortungsvollen Umgang mit Digitaltechnik im Unterricht skizziert. |
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Im digitalen Hamsterrad. Ein Plädoyer für den gesunden Umgang mit Smartphone & Co, HeidelbergLEMBKE, G (2016) Ein Buch voller Augenzwinkern und versteckter Spiegel, die das persönliche Digitalnutzungsverhalten auf den Punkt bringen. Das perfekte Geschenk für alle, die das digitale Hamsterrad nervt und wieder freier und glücklicher werden möchten. Das Digitale hat längst das Soziale verdrängt. Handlungsempfehlungen unterstützen Sie in einem verantwortungsvollen Umgang mit Digital & Co – für ein selbstbestimmtes und glückliches Leben – beruflich und privat. |
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| Projekt „aufwach(s)en mit digitalen Medien. Bündnis für humane Bildung.“ Prof. Dr. phil. Ralf Lankau luisenstr. 10 | 77654 offenburg Tel.: 0781 – 9485 070 eMail: info@aufwach-s-en.de URL: futur-iii.de | lankau.de | bildung-wissen.eu ==============Ende der Mail vom Bündnis für humane Bildung |
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